aus FAZ, 23. 5. 2012 Selbstbildnis 1498
Ein Maler will nach oben
Bis zum Überdruss hat man uns mit seinen „Betenden Händen“, dem „Rasenstück“, seinen Madonnen und Kupferstichen geplagt. Wie wenig wir über Albrecht Dürer wissen, zeigt eine großartige Ausstellung in Nürnberg.
Von
Dieter Bartetzko
Als im Dezember 2011 ein amerikanischer Kunsthistoriker im Garten der „American Academy“ in Berlin die verschollen geglaubte Sitzfigur „Dürer als Knabe“ entdeckte, war das allen deutschen Medien eine Schlagzeile wert. Frisch restauriert funkelt ihr weißer Marmor nun im Eingangsbereich der Nürnberger-Dürer-Ausstellung, die heute eröffnet wird; Kronzeuge der Vergöttlichung, die dem Maler seit der Romantik in Deutschland zuteil wurde - und gegen die nun das Germanische Nationalmuseum einen Befreiungsschlag wagt.
Statue von Beer
Um 1882, als der Bildhauer Friedrich Salomon Beer die Statue mit der kapriziös gefalteten, turbanartigen Kappe und den üppigen langen Strähnen schuf, strebte der Kult von Dürer als einsamem, nur sich selbst verpflichtete Genie dem Zenit zu. Wenige Schritte entfernt, in der Sektion „Ich und mein Herkumen“, der ersten von insgesamt vier, ist die Silberstiftzeichnung von 1484 zu sehen, die Beer als Vorlage diente. Wie 1882 betrachtet man fassungslos dieses veristische Selbstbildnis eines Dreizehnjährigen. Ein Wunderkind? Die Ausstellung zeigt daneben zur Korrektur das ebenso wahrheitsgetreue, im selben Jahr entstandene Selbstbildnis des Vaters. Auch hier wirbeln (altersbedingt dünnere) Locken unter einer bauschigen Mütze, schonungslos wie der Sohn seine ungleiche Augenstellung stellt der Vater Gesichtsfurchen und die geschwollenen Finger des Goldschmieds zur Schau; welche Meisterschaft hier wie da, welche gnadenlose Hinwendung zur Welt, so wie sie ist.
erstes Selbstporträt mit 13 Jahren
Kein Egomane
Eines fällt ins Auge bei dem
Knabenblatt, auf dem der erwachsene Dürer stolz vermerkte, er habe es
gefertigt „do ich noch ein Kint was“: der im Gegensatz zur übrigen Hand
viel zu große, starr bildauswärts gerichtete Zeigefinger. Misslungener
Versuch, die den Stift haltende Hand wiederzugeben, oder Verweis auf den
Spiegel, lässt er unwillkürlich die Ich-Bezogenheit eines Strebers
assoziieren.
„Ich, ich, ich“ - das rufen einem viele Werke des frühen
Dürer im Licht dieser Ausstellung zu. Da sind die berühmten (hier nur
als Fotografien gezeigten) Selbstporträts, in denen er sich erst als
eleganter Schönling, dann als Kunstmessias inszeniert. Da ist sein
prägnantes Monogramm, das er sorgfältig ausklügelte und immer an
auffallender Stelle anbrachte. Und da ist die „Haller-Madonna“ (als
Leihgabe der National Gallery Washington eine Attraktion), 1498 für den
Nürnberger Patrizier Wolf III. Haller gemalt. Sie strotzt geradezu vor
Bemühen, sich als Maler zu beweisen, der die Neuerungen -
Weltlandschaften, zentrale Draperien, täuschende Wiedergabe von Marmor,
Stoffen, Haut, Glas -, der niederländischen und italienischen Malerei
beherrscht. Doch aus dem Gesicht der Maria schaut uns Dürer an - die
gleichen Augen, der gleiche Mund, die gleiche Nase.
Haller Madonna
Es braucht nicht die
sensationslüsternen Deuteleien der Vorberichterstattung um Dürers
(längst bekannte) Homosexualität und Eitelkeit, wenn man Erklärungen für
diese auffallende Ichbezogenheit sucht: Auch wenn der Künstler wie
besessen von sich und seinen Befindlichkeiten berichtete, ein Egomane
war er nicht. Sondern Kind seiner Zeit und Nürnbergs, der
internationalen Kaufmannsstadt.
Vom „Burgstraßen-Milieu“ und dessen
„Verdichtung wirtschafts- und geistesgeschichtlicher Superlative“
spricht die Ausstellung, wenn sie Dürers Werden und das demonstrative
Hervorkehren der eigenen Persönlichkeit dokumentiert. Der Maler stellte
sein Genie derart zur Schau, auch weil ihn die auf die Kunst Italiens
und der Niederlande fixierte Umwelt dazu zwang.
Selbsterforschung und Selbstverliebtheit
Als
Schüler des Michael Wolgemut, der seinerseits Nachfolger Hans
Pleydenwurffs war, (zu sehen ist dessen Bildnis des Domherrn Löwenstein
von 1456, ein erschütternde Studie zu Altersschwäche und Weisheit) eines
der bedeutendsten Maler seiner Zeit, stand der Anfänger Dürer in der
Gefahr, als Goldschmiedssohn und bloßes Zeichentalent abgetan zu werden.
Um dem zu entkommen, so ein Ergebnis des dreijährigen
Forschungsprojekts, das der Schau voranging, plante Dürer 1490 für das
heute so berühmte Gemälde des Vaters, eines seiner ersten, ein Fenster,
das sich auf eine weite Landschaft öffnen sollte. Damit hätte der junge
Maler sich schlagartig auf der Höhe des internationalen Anspruchsniveaus
erwiesen.
Der Vater
Weshalb er dann einen neutralen moosgrünen Hintergrund malte und dem Vater das Porträt der Mutter zugesellte, (die beiden sind in Nürnberg zum ersten Mal seit vierhundert Jahren wieder vereint) ist unbekannt. Doch die folgenden Selbstbildnisse, für uns selbstbewusst freie Schöpfungen, bezeugen, wie Dürer sich weiter monomanisch um Demonstrationen seines Könnens mühte. So mischen sich im lasziven (oft als Verlöbnisbildnis gedeuteten) Selbstporträt von 1493 und dem penetrant samtseidigen Selbstbildnis von 1498 Selbsterforschung und Selbstverliebtheit mit Virtuosität, die ein Feuerwerk an Glanz und Schimmer der Tuche, Barette, Haut und Hände, Lippen und Haare entfaltet. Mit anderen Worten: beide Bilder sind auch die drängende Bitte an Nürnbergs Patriziat und dessen ausländische Gäste, sich von diesem brillanten (und schönen) Maler porträtieren zu lassen.
Halt an deutscher Sprachgrenze
Als Dürer
1498 sein triumphales Selbstbildnis als messianischer Künstler malt, hat
er den Durchbruch samt eigenem Atelier geschafft: Die jedem Deutschen
als Meisterwerke bekannten Bildnisse der Tucher-Familie und des Oswolt
Krel brillieren in der „Ars Nova“. Die Landschaften, Pflanzen- und
Rasenstücke darin sind so virtuos gemalt wie jene Aquarelle, die unsere
Eltern gerahmt in ihren Kinderzimmern als Wunderwerke eines Malers
hängen hatten, der in freier Natur die Welt auf Leinwand bannte.
Felicitas Tucher
Mitnichten, erklärt der Kurator Daniel Hess: Was
wir als Produkte der Spaziergänge vor die Stadtmauern und der ersten
Auslandsreisen Dürers zu kennen meinen, sind sorgfältig im Atelier
komponierte Stücke auf der Basis flüchtiger, vor Ort entstandener
Skizzen. Hat der Maler 1494 wirklich Italien respektive Venedig bereist
und dort endgültig zur Genialität gefunden? Die Erkenntnisse des Teams
um Hess beweisen, dass er an der deutschen Sprachgrenze haltmachte. Ihn
deshalb, wie einige Vorberichte, zum verklemmten Fremdenscheuen
abzustempeln ist töricht. Und für sein Können, das sich um diese Zeit
internationalisierte, spielt diese Frage, die den uralten biographischen
Kultfaden weiterspinnt, keine Rolle: Es können auch die Bilder
venezianischer Händler in Nürnberg gewesen sein und Vorlagen, die dort
verfügbar waren (zu sehen sind Dürers Kopien von Mantegnas
Antikeserien), aus denen er schöpfte.
Fürlegerin mit offenem Haar
Heiter-schwermütige Beseeltheit
Ob so oder
so: die beiden 1497 entstandenen Leinwände der „Fürlegerinnen“, die eine
betend und mit offenen, bis auf die Hüften wallenden Haaren eine
faszinierende Mischung aus Patrizierjungfrau und büßender Maria
Magdalena, die andere mit einem Turban aus geschlängelten brünetten
Flechten, lachsrotem, raffiniert geknöpftem Mieder und Stirnbändern aus
Brokat eine zeitgenössische antike Sybille, die beiden Fürlegerinnen
also nehmen es mühelos mit den Büßerinnen, Fürstinnen und Göttinnen
eines Mantegna, Bellini oder Botticelli auf.
Anbetung der Könige
Selbst bei der berühmten, 1504 für den Kurfürsten
von Sachsen gemalten „Anbetung der Könige“ (ausgeliehen von den Uffizien
in Florenz) schlägt in den Gewändern der Akteure und der (leicht
verzeichneten) kühn durchgehenden Perspektive der Eifer des
Sich-Beweisen-Müssens durch. Doch was tut das gegen die Brillanz der
„Tüchleingemälde“, verfertigt auf dünnstem Leinen: Atemlos sieht man
zwei um 1506 gemalte Knabenköpfe, Fragmente vermutlich eines
Madonnenbilds mit assistierenden Engelsjünglingen. Trotz oder vielleicht
gerade wegen der leicht verblassten Farben und Konturen fesseln sie mit
einer sonderbar heiter-schwermütigen Beseeltheit, die ihre
unverkennbaren antiken Vorbilder zu Personifikationen eines
weltkundigen, dem Diesseits zugetanen Christentums macht.
Knabenkopf nach rechts geneigt um 1506
Knabenkopf nach rechts geneigt um 1506 Rätselhafter als der Surrealismus
Ebenso
nebensächlich wird Dürers dauerndes Ringen um Anerkennung bei seinen
raffiniert unfertig belassenen Skizzen. Eine aquarellierte
Rinderschnauze von vorn und von der Seite, die - wir sind längst in der
Sektion „Der Dramatiker“ angelangt - mikroskopisch genau das Glitschige
der schwarzen Nüstern und Feuchte der Lippenbehaarung mit dem teils
seidigen, teils borstigen trockenen Fell der Kiefer konfrontiert, dazu
Kohlezeichnungen, die 1503 mit expressiven Schraffuren und Verwischungen
auf gebräuntem Papier die Qualen eines „Leidenden Mannes“ und die
leidensstarren Züge des toten Christus unter einer unbarmherzig spitzen
Dornenkrone wiedergeben, beweisen, neben seinen Entwürfen für
monumentale neuartige Glasgemälde, warum fortan Dürer zu den Großen
Europas zählte.
Kopf eines leidenden Mannes, 1503
Seine Skizzen, so sagte der Maler zu jener Zeit von
sich selbst, zeigten in Minuten, wofür andere Jahre brauchten. Wer
darin Dünkel liest, den belehren die Äußerungen von Georg Baselitz und
Salvador Dalí, was Künstler-Größenwahn wirklich heißt: „Für mich ist
Dürer überhaupt Studienratskunst“, erklärte Baselitz 2003; Dalí schrieb
1970, der Maler sei nur „blasser Abglanz der Renaissance“. Wie anmaßend
beide urteilten, zeigen selbst noch die tausendfach reproduzierten
Aquarelle sowie die Kupferstiche und Holzschnitte Dürers, die heute
nicht wenigen als Indiz für „studienrätliche Tüftelei“ gelten: Die
„Weidenmühle“ von 1496 beispielsweise verbreitet mit ihren giftig grünen
Bäumen, dem blutigen gewitterschwarzen Himmel und gespenstischen
Spiegeleffekten eine furchterregend lauernde Düsternis, die der von
Giorgiones „Tempesta“, dem Urbild dämonischer Landschaft, nicht
nachsteht, so wie seine lethargisch Katastrophen missachtende „Nemesis“
noch heute mehr Rätsel aufgibt als so mancher Surrealismus.
Weidenmühle
Licht- und Schattenseiten
Natürlich ist
auch Dürers Silberstiftskizze mit dem verschmitzt lächelnden Profil
seines Freundes Willibald Pirckheimer zu sehen, auf der Pirckheimer in
griechischen Buchstaben drastisch spöttisch seine Bemerkung über
homosexuellen Analverkehr notierte. Der Kommentar der Ausstellung holt
sie vom verschwitzten Gemunkel auf den Boden der nüchternen Tatsachen,
sprich: der Vertrautheit der Renaissance mit Sitten der Antike und der
Experimentierfreude, sie nachzuahmen, zurück. So wie die glücklich
lächelnde, wunderschöne stillende junge Frau, die Dürer in seinem
Kupferstich „Maria auf der Rasenbank“ zeigt, das rührende Dementi seiner
oft monierten kalten und manchmal gehässigen Distanz bei der
Darstellung von Frauen ist.
Willibald Pirckheimer
Willibald Pirckheimer
Dergleichen
bleibt der Beobachtung des Besuchers überlassen. Die Ausstellung
dagegen präsentiert klug und einleuchtend die Licht- und Schattenseiten
eines Malergenies im Kampf um einen Platz an der Sonne seiner Zeit.
Daniel Hess schreckt dabei nicht davor zurück, vom gelegentlichen
Bildjournalisten zu schreiben, der „Sensationsmeldungen vermarktet,
Seuchen, Katastrophen.“ Aber er wagte während der Pressekonferenz auch
das Urteil „so gewaltige Bilder hatte die Menschheit bis dahin nicht
gesehen“. Was in Nürnberg zu sehen ist, bestätigt ihn Wort für Wort.
Perfektionist und gefinkelter Bild-Journalist
Das Patrizierstädtchen Nürnberg bereitet Albrecht Dürer, seinem berühmtesten Sohn, die größte Ausstellung seit 40 Jahren
Der Tod der Mutter schmerzte Albrecht Dürer sehr: so sehr, dass er es "nicht
aussprechen kann". Aber als er die geliebte Mutter 25 Jahre zuvor porträtierte,
behandelte der Maler sie auch nicht anders als jede andere ihrer
Geschlechtsgenossinnen. Statt größtmögliche Individualität walten zu lassen,
physiognomische Details akribisch und naturgetreu wiederzugeben, wie er es dem
Vater angedeihen ließ, ist ihre Darstellung weniger präzise und plastisch, sie
wirkt viel stereotyper.
Die Mutter
Diese Ungleichbehandlung schürte lange Zeit Zweifel: Hatte es Dürer womöglich
gar nicht selbst gemalt? Oder ist das undatierte Bildnis der Barbara Dürer
schlichtweg aus der Hand des noch jungen, weniger souveränen Albrecht?
Inzwischen zweifelt die Forschung nicht mehr an Dürers Schöpfung. Auch die
Frühwerktheorie ist vom Tisch.
Der einzige "Makel" der Mutter ist: Sie war schlichtweg eine Frau. Und zu
Dürers Zeit sah das Rollenfach für Mütter wenig Variation vor: Sittsam und
gottesfürchtig sollten sie sein. Auch das übrige weibliche Spektrum war
eingeschränkt: Heilige oder Heldin wurden, das zeigt die lokale fränkische
Maltradition, stets als idealisierte Schöne ins Bild gesetzt.
Fürlegerin, frisiert
Für Der frühe Dürer, die größte deutsche Dürer-Schau seit 40 Jahren
(umfangreicher war nur jene der Wiener Albertina 2003) sind die Eheleute nun
wieder vereint: Die Uffizien in Florenz liehen den "Vater" ans Germanische
Nationalmuseum (GNM), wo die lange Zeit "unerkannte" Mutter verwahrt ist. Mit
diesen neugewonnenen Erkenntnissen erklärt sich auch der Fokus der Ausstellung,
die rund 200 Werke zeigt, davon 120 Dürer-Originale aus aller Welt: Es solle
einmal nicht um das Künstlergenie aus romantischer Perspektive gehen, sondern um
den "frühen" Dürer, die am schwierigsten zu beurteilende Werkphase eines
Künstlers.
Hans Tucher
Zum intensiven Forschungsinteresse passt die dunkle, aber konzentrierte
Atmosphäre, in die man eintaucht. Nur die vor rotem Tuch hervorgehobenen
Dürer-Originale leuchten majestätisch aus dem Schwarz heraus. Statt die
Ausstellung um Meisterwerke zu gruppieren, zeichnet man seine Entwicklung nach -
etwa mit wunderbarsten Werken seiner Vorbilder: des in Franken hängengebliebenen
Niederländers Hans Pleydenwurff, seines Lehrers Michael Wolgemut, von Martin
Schongauer, Giovanni Bellini und Andrea Mantegna. Man beleuchtet Wanderjahre,
Pathosformeln und sein unternehmerisches Talent mit der Herstellung von Drucken
(Dürer als mittelalterlicher "Bild-Journalist"). Ein anspruchsvolles Proseminar
mit Tiefgang.
Das OEuvre des fränkischen Meisters bis 1505 hat man komplett neu betrachtet,
mit Infrarot und Röntgen durchleuchtet. Auch die Blätter der Albertina durften
unter das Mikroröntgenfluoreszenzanalyse-Gerät. Was dabei herauskam? Thomas Eser
vom GNM verriet so viel: Für das berühmte Barthaar des Hasen und die
Signatur am Blatt wurde tatsächlich das gleiche Malmittel, dieselbe Tinte
verwendet. Denn nicht selten hat Dürer durch nachträgliche Signaturen und
Notizen Unruhe in die Forschung gebracht.
Oswolt Krel
Herkules
Für das Malen solch feiner Härchen in seinen Gemälden erntete Dürer, der als
Millionär starb, viel Bewunderung seiner Zeitgenossen. Dürers malerische
Perfektion begeisterte, riss den deutschen Humanisten Konrad Celtis zum
Vergleich "neuer Apelles" (nach dem größten Maler des Altertums) hin. Vor diesem
Hintergrund bewertet Eser im Übrigen auch das berühmte christusgleiche
Selbstporträt Dürers: jenes Porträt im Pelzrock, das trotz Leihanfrage aus
konservatorischen Gründen in der Münchner Pinakothek verblieb. Vielleicht habe
Dürer sich gefragt, so Eser, wie Apelles sich in griechischer Tradition selbst
porträtiert hätte.
Bis 2. 9.
der-fruehe-duerer.gnm.de
Selbstporträt im Pekz; Rechts Vorzeichnung im Röntgenbild














































